DreamTeams im modernem Dschungel

Das „Ich Tarzan, du Jane – das Cheetah“ Phänomen im neuem Jahrzehnt

1942 schwang sich Johnny Weißmüller (alias Johann Peter Weißmüller, ein Donauschwabe) durch die Metropole New York. Sehr mutig oder auch naiv alles ignorierend, trotzte Tarzan den unbekannten Maschinen und seinen modernen Mitmenschen.

Der Wechsel von Lianen zum Seil, von Flüssen zu Straßen, von Tieren zu Menschen, all das meisterte Tarzan, natürlich mit Unterstützung von Jane, mit solch einer Bravour, dass man filmisch fühlen konnte, was die Urgewalt der Natur mit Menschen machen konnte, die von ihr erzogen wurden. Aber blieb in der Großstadt seine Haut so weiß (Tar-zan – weiße Haut) oder wurde sie schmutzig?

Wie ist Tarzan dort hingekommen, warum hat er sein Zuhause verlassen? Sein Sohn Boy wurde entführt und was ist stärker auf der Welt als Elternliebe? Er verlässt den Dschungel, sein Zuhause, was verglichen mit der Stadt unterschiedlicher nicht sein konnte, um gegen „Alles“ und auch „Niemanden“ für sein Kind zu kämpfen. „Alles“ ist das Neue, das Fremde und das Unbekannte und „Niemand“ sind die Menschen, von denen er ein Teil war. Was hat, dass mit der Arbeitswelt zu tun? Sehr viel. Betritt man nicht mit jeder Arbeit eine neue Welt? Beschreitet man dort nicht neue Wege? Trifft man dort nicht Fremde, nicht wissend ob Freund oder Feind? Sieht man dort nicht nachvollziehbare einem manchmal unverständliche Sachen? Lernt man nicht neue Dinge kennen, und fällt Entscheidungen die als gut oder schlecht beurteilt werden? Hat man nicht Pläne die vorgestellt, geteilt, gefürchtet, unterstützt werden oder auch gar fehlschlagen?

Kämpft man nicht für (s)eine Vision und für die Zukunft (aller)?

Bekommt man auf seinem Weg Steine vor die Füße gestellt, oder bekommt man Hilfe in der Realisierung eigener oder vielversprechender Firmenaufbaupläne? Hat man verständnisvolle Mitstreiter in seinen Visionen oder aufhaltende Nichtversteher und ewige Schwarzseher?

Steht man bei Stürzen (Niederlagen) wieder auf und schwingt sich erneut auf die Lianen?

Wenn man in der Arbeitswelt lebt, wird man dann zum Tarzan, dem Ur-Alphamann, der sich frei und mutig durch den Dschungel Großstadt, für sein Kind (Projekt) fast alle Regeln brechend, von der Brooklyn Bridge stürzt? (Wobei das geschriebene Original von Edgar Rice Burroughs sich etwas anders liest, aber die Filmwelt geht oft gerne kreativ andere Wege wie der Autor)

Wird man zur loyalen Jane (Mitstreiter), die Ihren Mann in den Dschungel folgt? Ist man der tapfere und treue Affe Cheetah dessen Name vielsagend in der Übersetzung „Gepard“ heißt.

Ist auch der vielgerühmte Weg dorthin nicht auch ein Erfolg? Ist man als heutiges Team eine Familie, die kompakt in ihrer Einheit zu jeder Zeit und in jedem Raum wie eine Schweizer Uhr funktioniert? Egal ob im Dschungel (Neuland) oder in der Metropole (Ziel)? Wenn dem so ist, gibt es dann überhaupt Niederlagen?

Solche Funktionalität wird heutzutage in jeder Firma erwartet. Mut, Loyalität, Offenheit, Vision, Zusammengehörigkeit und ein Für,- und Miteinander. Die Rollenverteilung ist zweitrangig, da jeder einzigartig dasteht. Und in einem bildenden und füllendem zueinander wird das „Wir“ zu einer respektvollen Einheit, und jeder kann seinen Platz einnehmen.

Das wären dann die Dream Teams.

Willkommen im neuem Jahrzehnt.

Dreamteam

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